Développement Sans Frontières est une association loi 1901 de Solidarité Internationale. Créée en 2006, l'association soutient les initiatives locales de développement par l'envoi de volontaires en Afrique, Asie et Amérique Latine. S'appuyant sur le concept de volontariat équitable et la transmission de compétences, les missions DSF sont personnalisées, sécurisées et valorisantes.
Objectif de collecte 3 000 €
Novembre 2011, Kpalimé – Togo.
Il est évident que de nombreux défis sont à relever en Afrique ; notamment dans les domaines de l’éducation, de la santé et du social.
Nina et moi-même sommes deux volontaires qui travaillent dans une école de sourds. L’« Ecole Vivenda des Sourds » est située au sud du Togo, dans la ville de Kpalimé. Elle compte 21 élèves (de 4 à 21 ans), deux enseignants et deux volontaires qui les assistent dans leur travail. Elle fait partie d’un groupement d’écoles pour sourds géré par un directeur général basé à Lomé (capitale du pays). Plusieurs écoles sont réparties sur le territoire du Togo (Lomé, Kpalimé, Atakpamé, Sokodé, Kara).
L’objectif de ces écoles est d’éduquer et former les enfants, leur proposer un enseignement adapté et continu et leur permettre de s’épanouir dans leur société sans être marginalisé par leur handicap.
Après une adaptation de deux mois, nous avons fait le constat que malgré l’enseignement apporté par l’école les enfants restent très isolés dans leur quotidien (dans la famille, avec les autres enfants entendants par exemple) et n’ont pas accès à l’information. Ils nous semblent donc important de leur montrer d’autres horizons et activités, de leur ouvrir les yeux sur le monde qui les entoure.
Très récemment, il nous est arrivé d’échanger avec les enfants sur les sourds français. Ils étaient étonnés de l’organisation qui existe en France et de manière générale dans le monde sourd. Ils étaient également impressionnés par les rencontres sourdes internationales (Journée mondiale des sourds) qui ont lieu chaque année.
Nina et moi-même, envisageons donc de mettre en place trois projets :
Le premier consiste en une initiation à la natation (de décembre à mi-mars) en vue d’une sortie scolaire. Il s’agira d’emmener les élèves par groupes de 3 ou 4 à la piscine ; avoir un premier contact avec l’eau pour certains, essayer d’apprendre à nager aux autres.
Une sortie scolaire à la cascade de Womé tient lieu de second projet (prévu fin janvier).
Enfin, le troisième projet et le plus conséquent ; une rencontre nationale des différentes écoles de sourd du pays (mise en place des activités, transport des élèves des écoles repartis sur le territoire, hébergement et nourriture, etc.). Prévu pour la mi-mars.
Malgré la bonne volonté et la motivation des responsables scolaires, aucun financement de l’Etat ne leur permet d’organiser de tels projets.
Nous faisons donc appel à vous pour concrétiser ces projets et permettre à ces enfants de découvrir l’autre et d’échanger. La collecte prendra fin le 19/01/2012.
Merci d’avance pour votre aide,
Nina et Yoan.
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November 2011, Kpalimé – Togo.
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist eine weitverbreitete Tatsache, dass viele Probleme in Afrika bestehen und angegangen werden müssen. Besonders in Bereichen wie Erziehung und Bildung, Gesundheit und Sozialem ist Unterstützung gefragt.
Yoan und ich sind zwei Freiwillige, die an einer kleinen Gehörlosenschule in Togo arbeiten. Wir möchten dort unsere Chance nutzen, an eben diesen Problemen zu arbeiten.
Die “Vivenda“ befindet sich in Kpalimé, einer Stadt im Süden Togos (Westafrika). Sie umfasst derzeit etwa 21 Schüler, die in zwei Klassen aufgeteilt sind. Die zwei hauptberuflichen Lehrer, die die Kinder und Jugendlichen unterrichten, werden von uns beiden Freiwilligen bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Schule ist ein kleiner Teil eines großen Puzzles, bestehend aus fünf Gehörlosenschulen, die über das ganze Land verteilt sind (Lomé, Kpalimé, Atakpamé, Sokodé, Kara). Die Hauptaufgabe dieser Schulen besteht darin, die Schüler im Alter von 4 bis 21 in Bezug auf Wissen und Bildung aber auch in Sachen Alltag und Moral weiterzubilden und zu unterrichten. Ziele sind unter anderen, ihnen den Alltag auf der Straße und den Umgang mit ihren Mitmenschen, trotz Handicap, zu erleichtern. Da die Kinder nicht selten von dem Gefühl begleitet werden, in der Gesellschaft als „Außenseiter“ zu gelten, möchten wir auch an deren Selbstbewusstsein und Motivation für die bevorstehende Zukunft arbeiten.
Nach nun etwa zweimonatiger Zusammenarbeit mit den Kindern an der “Vivenda”, mussten wir feststellen, dass diese trotzdem im Alltag, in der Familie und auch im Freundeskreis sehr isoliert leben und dabei nur schwer Zugang zu jeglichen Informationen haben. Diese Beobachtung hat uns dazu motiviert, ihnen Neues zeigen zu wollen, ihnen die Augen für die Welt um sie herum zu öffnen, um diese zu erforschen und kennen zu lernen.
Um dieses zu veranschaulichen: Wir haben den Schülern von Gehörlosenschulen in Frankreich und Deutschland erzählt, die regelmäßig nationale oder sogar internationale Treffen mit anderen Gehörlosenschulen veranstalten. Die Reaktion darauf war überaus positiv und die Schüler waren begeistert von der Organisation und den Möglichkeiten in diesen Ländern. Vielen ist nicht bewusst, dass das Handicap Gehörlosigkeit auch in anderen Ländern bzw. der ganzen Welt existiert, dass tausende von Menschen davon betroffen sind und gleiche Erfahrungen und Probleme teilen. Da hier nur sehr beschränkte Möglichkeiten bestehen, (aufgrund von fehlender Unterstützung und Aufklärung von Seiten des Staats oder aus finanzieller Sicht) haben die Schüler keinerlei Chancen, Gleichgesinnte aus anderen Kontinenten, Ländern, Städten, oft nicht einmal des Nachbardorfes kennen zu lernen und sich auszutauschen. Die Schüler waren überaus beeindruckt und neugierig, dass Zusammentreffen mehrerer hunderter bzw. tausender Gehörloser existieren. (z.B. der Welt-Gehörlosentag, der jedes Jahr stattfindet.)
Deshalb haben Yoan und ich uns folgende Projekte überlegt, die wir umsetzen möchten:
Das erste Projekt besteht darin, jeweils eine kleine Gruppe von Schülern ins nahegelegene Schwimmbad zu begleiten, um etwas Abwechslung in den Schulalltag im Klassenzimmer zu bringen. Das Ziel dabei ist, die Kinder in ersten Kontakt mit Wasser zu bringen und anderen in kleinen Schritten das Schwimmen beizubringen.
Ein Schultag an den Kaskaden von Womé soll dann das Objekt unseres zweiten Projektes sein.
Das letzte Projekt stellt das für uns wichtigste und größte dar: Ein nationales Zusammentreffen verschiedener Gehörlosenschulen Togos. (Programmgestaltung, Unterkunft, Verpflegung, Transport der Schüler aus den Städten zum Veranstaltungsort, usw.)
Trotz unserer Bemühungen und der großen Motivation, die wir bereits mit den Verantwortlichen der Schulen teilen, sieht es die Regierung als nicht notwendig, bzw. ist nicht in der finanziellen Lage, ein solches Projekt zu unterstützen.
Das ist der Grund, warum wir Sie um Ihre Unterstützung und finanzielle Hilfe bitten, unsere Projekte in die Tat umzusetzen und es so den gehörlosen Kindern und Jugendlichen Togos ermöglichen, Gleichgesinnte zu treffen und so die Möglichkeit zu bieten sich untereinander auszutauschen.
Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung,
Nina und Yoan
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November 2011, Kpalimé – Togo.
It is a well known fact that a lot of challenges need to be tackled in Africa, particularly in areas such as education, healthcare and social help.
Nina and I are two volunteers who work in a deaf school. The “Vivenda deaf school” is located in the south of Togo, in the city of Kpalimé. It counts 21 pupils (between the age of 4 and 21 years old), two teachers and two volunteers who assist them. The school is part of a group of other deaf schools run by a president based in Lomé (Togo’s capital). Several schools are spread all over Togo’s territory (Lomé, Kpalimé, Atakpamé, Sokodé, Kara).
The purpose of those schools is to educate and train the children, to provide them with a continuous and adjusted teaching and to enable them to open out in their society without being put aside.
After a two months adaptation period we have noticed that, despite the teaching provided by the school, the children are still isolated is their daily life (in their family or with other children for instance), and do not have access to information. Thus it appears important to us to show them other activities and to open their eyes on the world around them. Very recently we talked with the children about deaf people in France. They were amazed by the organisation existing in France and more generally the whole deaf world. They were equally impressed by the world deaf gatherings (world deaf day) which happen every year.
Nina and I are thinking about putting in place three projects:
The first of these projects consists in an initiation to swimming in order to plan a school day out. The goal is to take the pupils by groups of 3 or 4 children to the swimming-pool so as to have a first contact with water for some of them and to learn how to swim for others.
A school day out at the waterfall of Womé is our second project.
At last the third project is the more important one: a national meeting of different deaf schools in the country (creation of activities, pupils’ transportation throughout the country’s territory, shelter and food).
Despite the good will and motivation of all the school’s executives, no government’s funding enables them to achieve such projects.
This is the reason why we call on your help to make a reality out these projects and to enable children to discover other people.
We thank you beforehand for your help,
Nina and Yoan
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